Irisierende Naturbetrachtung


Nur drei Versblöcke – aber jedesmal, wenn ich das kurze Gedicht lese, habe ich das Gefühl, ich versinke in eine erotisierende, unergründliche Welt.

Dort zu wandern, auf zarten Blättern
Zu tanzen um die Pollenhärchen
Eine Nacht nur mit Eleonor's Pride
Betrunken in schwülstigen Bögen
Hinabgestiegen in Schluchten

Versunken in dunkelstem Violett
Dann wieder heiter davon
In drehendem Taumel
Als löse sich die Welt auf
In Weiß und hellstem Pastell

Ganz nah im wundersamen Blütenraum
Suchen Bienen ihren Weg
Und lebenserfahrene Frauen
Zeichnen sorgsam die Schattierung
Im Irisgarten, leuchtend, blau und tief

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