Erinnerung an Feuerläufe

 

Das kurze Gedicht «Feuerlauf» besteht nur aus Gedankensplittern.

Mehr als ein Dutzend Feuerläufe habe ich schon mitgemacht. Nur ganz selten hatte ich ein, zwei Tage noch leichte Wunden. Meistens jedoch nur schwarze Füße. Dafür ein erhebendes Gefühl – und die Magie, dass ich erstens den Mut hatte und zweitens ein physikalisches Phänomen unbeantwortet blieb. Doch das, was in anderen Körperdimensionen ablief, bleibt noch nachhaltiger in Erinnerung.

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Erinnerung an Feuerläufe

 

Ich werfe mein Herz ins Feuer
An nackten Füssen kleben glühende Kohlen

Gesänge schieben sich durchs Hirn
Der Weihrauch von einst hat keine Kraft mehr
Es ist, als seien Lebensfäden abgebrannt

Auch die grösste Glut wird Asche
Morgen wasche ich geschwärzte Sohlen

 

 

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